«Gut gesagt» – Kommunikation im Nachfolgeprozess

Die richtige Kommunikation hat eine zentrale Bedeutung! Es ist unerheblich, ob wir die Unternehmung weitergeben oder das Unternehmen verkaufen: Der Prozess der Übergabe braucht über die ganze Zeitdauer Geschick in der Kommunikation und im Verhandeln.

Kommunikation enthält hier zwei wichtige Elemente: die Information und die menschlichen Beziehung.

Informationen sollten transparent, zeitnah und verständlich sein. Beziehungen müssen kontinuierlich gepflegt werden, indem wir ebenso die Bedürfnisse unserer Nächsten kennen, wie wir auch unsere eigenen klar kommunizieren. Unklarheiten und Unstimmigkeiten sind im Zusammenleben normal und gehören zum Alltag.

„Konflikte begleiten unser Leben. Aber die gute Nachricht ist: Konfliktfähigkeit ist erlernbar, sofern wir das wollen und nicht gesundheitlich beeinträchtigt sind“! So ein Zitat von Arist von Schlippe im Vorwort zum Buch: „Wir schaffen das! Sieben Tipps zur Kommunikation für einen erfolgreichen Generationenwechsel“ vonFranziska Müller Tiberini.

Ein Nachfolgeprozess braucht Offenheit und Zeit, das Thema überhaupt anzugehen. Es lohnt sich, die Zeit zu nehmen, bevor es zu spät ist und für uns entschieden wird.

Die drei Fragen:

  1. Pflegen wir eine offene Kommunikation in der Familie über das Thema der Nachfolge?
  2. Haben wir ein Notfallszenario, mit Testament, Erb- und anderen Verträgen (Unterschriftenregelung, Stellvertretung), die den Notfall regeln?
  3. Haben wir die finanziellen Absicherungen und Vorkehrungen, Renten, Versicherungen, etc. geregelt und abgeschlossen?

Franziska Müller Tiberini, geschäftsführende Inhaberin der Familienunternehmen.ch AG,
Expertin für Familienunternehmen. www.familienunternehmen.ch und www.familyretreat.ch.

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